Eigentlich ist die Aufgabe eines Wettermoderators überschaubar.
Man schaut nach, wie das Wetter wird, stellt sich vor die Kamera und sagt es den Leuten.
Das funktioniert allerdings nur so lange, wie das Wetter einigermaßen kooperativ ist.
Denn die Menschen haben schließlich Pläne.
Sie wollen baden gehen.
Schwimmen.
Am Strand liegen.
Sich in die Sonne setzen.
Vielleicht einfach einmal vor die Tür gehen, ohne anschließend ihre Kleidung auswringen zu müssen.
Und was liefert das Wetter?
Kalt. Nass. Windig.
Am nächsten Tag:
Windig. Nass. Kalt.
Und danach zur Abwechslung:
Nass. Windig. Kalt.
Irgendwann muss auch ein Wettermoderator persönliche Grenzen ziehen.
Meteorologe Reimund Klang versucht zunächst noch, seiner beruflichen Verantwortung gerecht zu werden und die Wetterlage sachlich zu vermitteln.
Aber Sachlichkeit hat Grenzen.
Vor allem dann, wenn die Zuschauer Sommer möchten und die Wetterkarten beharrlich etwas anzeigen, das eher nach einer schlecht gelaunten Waschmaschine aussieht.
Reimund Klang trifft deshalb eine Entscheidung, die in der Meteorologie vermutlich nicht ausdrücklich vorgesehen ist:
Nicht mit mir.
Er verlässt aufgebracht das Studio.
„Schönes Leben noch. Tschüß!“
Damit ist die Wettervorhersage beendet.
Das Wetter leider nicht.
Immerhin bleibt die Hoffnung.
Denn WutzDog-Filme wünscht eine schöne Adventszeit, dass die Sonne bald wieder scheint und die Tage wieder länger werden.
Bis dahin gilt für Bad Buseck – und vermutlich auch für den Rest der Welt:
Kalt. Nass. Windig.
Oder in anderer Reihenfolge.