Seit Menschen in den Himmel schauen, fragen sie sich, ob dort draußen noch jemand ist.
Und falls ja:
Was wollen die eigentlich von uns?
Einen Planeten erobern, dessen Bewohner ihn bereits selbst recht erfolgreich herunterwirtschaften? Eine Zivilisation unterwerfen, die seit Jahrtausenden damit beschäftigt ist, sich gegenseitig das Leben schwerzumachen?
Vielleicht überschätzen wir unsere Attraktivität als Angriffsziel ein wenig.
Aber vielleicht stellen wir auch die falsche Frage.
Denn warum sollten Außerirdische uns vollkommen unähnlich sein? Vielleicht sind auch sie neugierig. Vielleicht kennen sie Gefühle. Vielleicht interessieren sie sich weniger für unsere Waffen als dafür, wie Menschen leben – und was sie eigentlich so treiben, wenn sie gerade keinen Krieg führen.
„Die Ankunft“ erzählt von einem ersten interstellaren Kontakt, der erfreulich anders verläuft als gewohnt.
Die Besucher haben sich vorbereitet. Sprache und menschliche Gefühle sind ihnen nicht fremd. Nun möchten sie ihre Kenntnisse über das Leben auf der Erde durch praktische Erfahrungen erweitern.
Und Marty?
Der entdeckt ziemlich schnell, dass Völkerverständigung manchmal einfacher sein kann als gedacht.
Schließlich gibt es Dinge, die möglicherweise sogar über planetare Grenzen hinweg verbinden.
Neugier zum Beispiel. Geselligkeit. Essen und Trinken.
Und irgendwo muss die nächste Kneipe schließlich sein.
Produktionsnotiz: Die Idee entstand nach einem aufgeregten Telefonat über die Frage, was Außerirdische wohl mit uns anstellen könnten. Aus der Sorge wurde bald eine andere Überlegung: Was sollte eine hochentwickelte Zivilisation eigentlich mit einem ziemlich ramponierten Planeten anfangen, dessen Bewohner sich noch nicht einmal untereinander vertragen?
Und daraus entstand die interessantere Frage:
Was, wenn sie uns gar nicht so unähnlich wären?
Für die Darstellung ihrer überlegenen Raumfahrttechnologie standen WutzDog selbstverständlich entsprechende finanzielle Mittel zur Verfügung.
In Anlehnung an Gerry und Sylvia Anderson entschieden wir uns für Spaceschuhe.
Der erste Versuch, sie an einem Seil vor dem Greenscreen fliegen zu lassen, scheiterte an der Physik: Die Raumschiffe drehten sich entschieden zu viel um die eigene Achse. Schließlich fanden wir eine technisch ausgereiftere Lösung. Die Spaceschuhe wurden auf einer grünen Plastikschüssel platziert und für den gewünschten Flugeindruck während der Aufnahme vorsichtig bewegt.
Manchmal braucht Filmtechnik weniger Geld als eine Idee – und den Willen, einfach etwas anderes auszuprobieren.
Thorsten Lux Mai 17, 2021
Das war mir doch vollkommen klar, dass, wenn eines Tages die Aliens kommen, die uns hier die letzten Schoppenvorräte wegsaufen!
Aber zum Glück wehrt sich der Apfelwein gegen ungeübte Schoppepetzer – die sehen dann schnell, was sie davon haben!