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Schorsch II – Die Party (deluxe)

Eigentlich möchte Marty keine Party geben.

Aber nun ist sie einmal geplant, und so trifft er wenigstens eine Vorsichtsmaßnahme. Mit Schorsch vereinbart er eine klare Regel: Um Punkt zehn Uhr ist das Licht aus.

Schließlich hat Marty wenig Interesse daran, die ganze Nacht „Schnorrer und Freibiergesichter“ durchzufüttern und anschließend hinter ihnen aufzuräumen.

Ein Satz, dessen Vertraulichkeit möglicherweise von Vorteil gewesen wäre.

Zunächst läuft jedoch alles bestens. Die Gäste kommen, die Stimmung steigt, es wird angestoßen, gefeiert und zunehmend großzügig mit Mobiliar, Gleichgewichtssinn und gesellschaftlichen Konventionen umgegangen.

Irgendwann befindet sich ein Gast im Kühlschrank.

Ein anderer unter dem Tisch.

Und Marty versucht verzweifelt, wenigstens die grundlegende Orientierung innerhalb des Hauses aufrechtzuerhalten.

Aber ein guter Sprachassistent vergisst keinen Auftrag.

Und als es zehn Uhr wird, tut Schorsch genau das, was Marty von ihm verlangt hat.

Das Problem beginnt, als die Gäste wissen wollen, warum.

Ein guter Diplomat würde das sozialverträglich aufklären können – ein Schorsch nicht.

Und Marty wird feststellen, dass Gewissenhaftigkeit nicht in jeder Situation eine Tugend ist.

Ein Film über Gastfreundschaft, künstliche Intelligenz und die unterschätzte gesellschaftliche Bedeutung der Verschwiegenheit.

Hessisch ist eine schöne Sprache.
Manche Menschen behaupten allerdings, sie verstünden sie nicht.

Für solche bedauernswerten Zeitgenossen wurde SCHORSCH II – Die Party mit Untertiteln versehen. Dabei beschränkt sich die Deluxe-Version nicht auf eine schnöde Übersetzung.

Wo der Hesse zur Tat schreitet, bevorzugt die Deluxe-Version daher eine etwas kultiviertere Ausdrucksweise.

So wird aus einer zunehmend alkoholisierten Zusammenkunft ein gesellschaftliches Ereignis, aus handfesten Meinungsverschiedenheiten werden kommunikative Prozesse – und aus Menschen, die kaum noch geradeaus laufen können, beinahe wohlerzogene Herrschaften von ausgesuchter Eloquenz.

Produktionsnotiz: Entgegen dem möglicherweise entstehenden Eindruck floss während der Dreharbeiten kein einziger Tropfen Alkohol. Sämtliche Ausfallerscheinungen wurden von nüchternen Menschen mit bemerkenswertem Pflichtbewusstsein dargestellt.
Aufmerksame Kenner des WutzDog-Universums können außerdem zwischen den Trinkgefäßen ein bereits anderweitig erprobtes Betriebsmittel entdecken: das „Weihwasser“ aus unserem Exorzismusfilm. Seine Anwesenheit wird weder erklärt noch entschuldigt.

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