Manchmal findet man im Müll Dinge, die andere Leute achtlos weggeworfen haben.
Neil Sugarman staunt nicht schlecht, als er im Mülleimer einen augenscheinlich noch völlig funktionstüchtigen Schorsch entdeckt. Also nimmt er Schorsch mit nach Hause. Schließlich könnte ein Mann mit dessen umfassender Lebenserfahrung vielleicht eine wichtige Frage beantworten:
Wie ist eigentlich das Wetter?
Schorsch zeigt sich von diesem Forschungsauftrag ungefähr so begeistert, wie man es von ihm erwarten darf. Das Wetter sei schließlich draußen und er drinnen. Damit wäre die Sache aus seiner Sicht eigentlich geklärt.
Neil lässt jedoch nicht locker.
Und tatsächlich gelingt es ihm schließlich, Schorsch eine ebenso einfache wie zuverlässige Methode zur Erhebung aktueller Wetterdaten zu entlocken. Man benötigt dafür weder Satelliten noch Messgeräte oder komplizierte Computertechnik.
Bloß einen ahnungslosen User und einen gewitzten Sprachassistenten.
Dass wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn gelegentlich mit körperlicher Bewegung verbunden ist, gehört offenbar zum Forschungsprozess.
Meteorologie mit Schorsch: empirisch, unmittelbar und weitgehend technikfrei.